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Phänomen Synästhesie

Die Welt der Synästhesien ist vielfältig und in vielen Teilen noch nicht endgültig erklärt. Auf den Seiten zum Thema der Synästhesieformen wird versucht, den Begriff näher zu erklären. Anderseits zeigt das Thema der intermodalen Analogien oder Opens internal link in current windowtransmodalen Qualitäten, dass eine Abgrenzung zwischen »echten« und »unechten« Synästhesien günstig ist.

Hier wird in Text und Bild vorgestellt, was es für Synästhesien gibt, wie sie ausgeprägt sind, welche Merkmale sie haben und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sie kennzeichnen. Es gibt Synästhesien, die alle Menschen haben und Synästhesien, die nur einige erleben.

Zuordnungsebenen - Möglichkeiten des Vergleichs

Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, zwei Sinnesbereiche miteinander in Beziehung zu setzen. Das soll im folgenden Abschnitt kurz skizziert werden. Zunächst einmal lassen sich Zuordnungen, die auf theoretischer oder naturwissenschaftlicher Grundlage entstanden sind (z.B. durch physikalisch – mathematische Berechnungen innerhalb der Farbe-Ton-Forschung, Newton), von tatsächlich empfundenen Korrespondenzen (z.B. Gefühlsanalogien bei Wundt) unterscheiden.

Es gibt Verknüpfungen auf sprachlicher Ebene, z.B. synästhetisch metaphorische Wendungen in der Dichtung. Es gibt Entsprechungen auf physiologischer Ebene, wie z.B. Kehlkopflaute, die in der menschlichen Physiologie begründet sind. Es gibt Ähnlichkeiten auf psychologischer Ebene z.B. Harmonien oder die Urentsprechungen von Konsonanz und Dissonanz, empfundene Harmonien, Gefühlsanalogien. Es gibt Analogien auf struktureller Ebene (bei einer Betrachtung der einzelnen Elemente oder im Kontext einer Gestaltung).